AGHKL
Höhlenforschung in Ostwestfalen

 Neuigkeiten: 

Die AGHKL dankt den vielen Rettern und Helfern in Thailand für die gelungene Rettung der in einer Höhle eingeschlossenen Jugendlichen. Das war eine großartige Leistung. 

Unser Mitgefühl gilt aber auch den Angehörigen des bei der Rettungsaktion ums Leben gekommenen Tauchers.

 

 

 

 


Neu!!!!  die Nordhöhle

Ende Februar wurde die AGHKL vom Geologischen Dienst NRW auf eine bisher nicht bekannte Höhle im äußersten Norden NRW´s ngesprochen. Die Höhle war dem GD von dem zuständigen Forstamt gemeldet worden. Kurzfristig wurde mit den zuständigen Förstern ein Ortstermin vereinbart und eine Erstbefahrung der Höhle vorgenommen.

Eine grobe Untersuchung ergab eine geschätzte Tiefe von ca. 12 Metern und mehr als 25 Meter Ganglänge. Da noch nicht alle Bereiche der Höhle untersucht werden konnten, könnte die Höhle auch noch länger sein.

 


 

Zusammen mit anderen NRW- Vereinen und dem Geologischen Dienst NRW wird zur Zeit ein zentrales Höhlenkataster für NRW geplant. In diesem Kataster sollen dann alle informationen über Höhlen in NRW zusammenfließen. dadurch wird endlich ein einheitliches Kataster mit der Möglichkeit alle Höhlen- relvanten Daten, Pläne, Fotos und Berichte zentral zu erfassen und für die Zukunft zu sichern. 



 

Trauer um Michael Krause. 

  Unser langjähriges Mitglied Michael Krause ist am 12. August 2017, nach längere Krankheit im Alter von 75 Jahren von uns gegangen. Michel war uns immer in guter Freund und Kamerad. Er hat sich viele Verdienste für die Höhlenforschung erworben und war lange Zeit in der Schriftleitung des VdHK tätig. Für seine Verdienste hat er den "Benno Wolff Preis" des VdHK erhalten.

Wir trauern um einen Menschen, dessen Freundschaft wir sehr schätzten  und der auch weiterhin in unseren Gedanken bei uns sein wird.

 


Höhlenschutz auf La Palma.
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 Höhlenforscher der AGHKL, Höhlenfreunde Hannover, Speläologenbund Hildesheim und der Harzer Höhlenforscher weilten Anfang Januar für zwei Wochen auf La Palma und erkundeten dort diverse Lavahöhlen. In der Cueva de los Esqueletos wurden Skelette der ausgestorbenen kanarischen Rieseneidechsen gefunden. Die Höhle ist akut durch Straßenbaumaßnahmen gefährdet. Wir haben das den örtlichen Höhlenforschen berichtet und erhielten jetzt die Antwort, dass man bemüht ist die Höhle unter Schutz zu stellen.

Wir hoffen natürlich mit unseren kanarischen Freunden, dass das Vorhaben gelingt.

 


Höhlenaufbrüche:

In letzter Zeit wurden im Arbeitsgebiet der AGHKL vermehrt Höhlenverschlüsse aufgebrochen. Neben dem entstandenen Schaden ist besonders ärgerlich, dass  die Aufbrüche in der Fledermausschutzzeit stattfanden. Der letzte Aufbruch fand in der Zeit zwischen dem 11. und 25. 2. 2017 statt.

Die Höhlen werden daher verstärkt überprüft und beobachtet. Verstöße gegen das Bertretungsverbot werden zur Anzeige gebracht und können mit bis zu                     € 5.000.- bestraft werden.

Unser Appell daher:   Bitte keine unbefugten Befahrungen oder gar Beschädigungen der Verschlüsse. Höhlen und die darin lebenden Tiere sind äußerst sensibel. Wer ernsthaftes Interesse an Höhlen hat, möge sich an die örtlichen Höhlenvereine wenden. 

 

 

 

 

 

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