AGHKL
Höhlenforschung in Ostwestfalen

 Neuigkeiten: 

  Höhlenschutz auf La Palma.

 Höhlenforscher der AGHKL, Höhlenfreunde Hannover, Speläologenbund Hildesheim und der Harzer Höhlenforscher weilten Anfang Januar für zwei Wochen auf La Palma und erkundeten dort diverse Lavahöhlen. In der Cueva de los Esqueletos wurden Skelette der ausgestorbenen kanarischen Rieseneidechsen gefunden. Die Höhle ist akut durch Straßenbaumaßnahmen gefährdet. Wir haben das den örtlichen Höhlenforschen berichtet und erhielten jetzt die Antwort, dass man bemüht ist die Höhle unter Schutz zu stellen.

Wir hoffen natürlich mit unseren kanarischen Freunden, dass das Vorhaben gelingt.

 


Höhlenaufbrüche:

In letzter Zeit wurden im Arbeitsgebiet der AGHKL vermehrt Höhlenverschlüsse aufgebrochen. Neben dem entstandenen Schaden ist besonders ärgerlich, dass  die Aufbrüche in der Fledermausschutzzeit stattfanden. Der letzte Aufbruch fand in der Zeit zwischen dem 11. und 25. 2. 2017 statt.

Die Höhlen werden daher verstärkt überprüft und beobachtet. Verstöße gegen das Bertretungsverbot werden zur Anzeige gebracht und können mit bis zu                     € 5.000.- bestraft werden.

Unser Appell daher:   Bitte keine unbefugten Befahrungen oder gar Beschädigungen der Verschlüsse. Höhlen und die darin lebenden Tiere sind äußerst sensibel. Wer ernsthaftes Interesse an Höhlen hat, möge sich an die örtlichen Höhlenvereine wenden.


 Seit Dezember 2015 werden zwei neue Höhlen erforscht. Beide Höhlen sind mit Humus und Lehm verfüllt und müssen mühsam ausgegraben werden.

Eine der beiden Höhlen wurde jetzt erstmals vermessen. Die vermessene Ganglänge beträgt 33,9 Meter. 

Inzwischen beträgt die Ganglänge über 40 Meter. Zur Zeit wird eine Kammer ausgeräumt. Hier ist es möglich stehend zu arbeiten.

Die Fortsetzung sieht vielversprechend aus.

Das Foto zeigt einen Grabungseinsatz.

 

 


Die diesjährige Fledermauszählung brachte in allen untersuchten Höhlen einen Zuwachs, speziell des Großen Mausohres. Die in einer Höhle parallel laufende Zählung eines speziellen und äußerst seltenen Höhlenkäfers ergab einen Zuwachs um 74%.             Das Foto zeigt einen Tontopf als Köderstelle mit Höhlenkäfern.

 

 

Top  |  b.thesing@teleos-web.de